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Die optimale Verhütung - Sie entscheiden!

Eine ungewollte Schwangerschaft bzw. ein Schwangerschaftsabbruch kann weitestgehend verhindert werden. Beugen Sie daher mit der richtigen Verhütungsmethode wirksam vor!

Hier erhalten Sie einen Überblick über alle gängigen Verhütungsmethoden, die heute zur Verfügung stehen.

Die Wahl eines Verhütungsmittels wird von Ihren Lebensumständen abhängen, von Ihrem Alter, Ihrem Lebensstil, Ihrer individuellen Familienplanung, Ihrem Gesundheitszustand und Ihren sonstigen körperlichen Voraussetzungen. Die optimale Verhütung hängt aber vor allem auch davon, ab, mit welcher Verhütungsmethode Sie sich am wohlsten fühlen.

Wir von pro:woman begleiten und unterstützen Frauen und Männer aller Altersstufen seit mehr als 40 Jahren in allen Fragen der Verhütung. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns und lassen Sie sich – wenn sie möchten gemeinsam mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin – eingehend von unseren ExpertInnen beraten: Wir unterstützen Sie gerne dabei, das passende Verhütungsmittel zu wählen.

Eines vorab:
Vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt nur das Kondom!

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Verhütungsmethoden

Die hier beschriebenen Verhütungsmethoden bieten größtmögliche Sicherheit vor einer Schwangerschaft. hundertprozentig sicher ist jedoch keine Methode.

Durch korrekte Anwendung können die einzelnen Verhütungsmaßnahmen jedoch optimalen Schutz bieten.
Zur Beurteilung der Sicherheit der verschiedenen Methoden wird häufig der sogenannte Pearl-Index herangezogen, der die Versagerquote der Verhütungsmittel angeben soll.
Wir haben bewusst auf die Angabe dieses Pearl-Index verzichtet, da die Sicherheit der einzelnen Methoden in erster Linie von der richtigen Anwendung abhängt. Ist diese gegeben, kann man davon ausgehen, dass die einzelnen Methoden einen zuverlässigen Schutz vor einer Schwangerschaft gewährleisten.

So vielfältig die Methoden moderner Empfängnisverhütung sind – eines hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht geändert: Wenn Sie sich vor sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten – insbesondere auch vor Aids (HIV) – schützen wollen, gibt es nur ein einziges verlässliches Mittel: die Verwendung eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr.

Hormonelle Verhütungsmethoden

Die hier genannten Verhütungsmethoden beeinflussen die hormonellen Vorgänge im Körper der Frau und entfalten so ihre empfängnisverhütende Wirkung.

Mit der Anwendung von hormonellen Verhütungsmitteln beginnt man grundsätzlich am 1. Tag einer Menstruationsblutung, da zu diesem Zeitpunkt ein neuer Zyklus beginnt. Neben der Pille als gängiges Verhütungsmittel gibt es heute eine Reihe weiterer hormoneller Methoden zur Verhütung. Der besondere Vorteil dieser Verhütungsmethoden liegt vor allem darin, dass man nicht an die tägliche Einnahme denken muss.

 

Alle hier genannten hormonellen Verhütungsmittel sind in Österreich nur gegen Vorlage eines Rezeptes, das nach einer gynäkologischen Untersuchung bzw. im Rahmen der regelmäßigen Kontrolluntersuchung (ein- bis zweimal jährlich) von einer Ärztin/einem Arzt ausgestellt wurde – in Apotheken erhältlich. Bitte teilen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt mit, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, damit mögliche Wechselwirkungen ausgeschlossen werden können. Sämtliche Verhütungsmittel sind privat zu bezahlen, die Krankenkassen übernehmen keine Kosten, auch nicht anteilig.

Die Pille bietet permanenten Schutz vor einer ungewollter Schwangerschaft und ermöglicht damit spontanen Geschlechtsverkehr ohne die Gefahr, schwanger zu werden. Eine Hormonkombination von Östrogen und Gestagen – je nach Präparat in unterschiedlicher Zusammensetzung – verhindert den Eisprung. Weiters wird die Schleimhaut in der Gebärmutter und am Gebärmutterhals verändert, sodass die männlichen Samen nicht in die Gebärmutter vordringen können.

Die meisten Pillen werden in einem 21-Tage-Einnahme/7-Tage-Einnahmepause-Zyklus eingenommen – in der Einnahmephase wird pro Tag eine Pille geschluckt. In der Einnahmepause setzt eine Blutung ein. Andere Präparate haben 28 Pillen in einer Packung. Davon sind z.B. 24 Pillen hormonhältig und 4 Pillen ohne Wirkstoff (Placebos). Diese Pillen werden ohne Pause eingenommen – pro Tag eine Pille – und die Blutung setzt während der 4 Placebo-Tage ein.

Wird die rechtzeitige Einnahme der Pille versäumt, muss eine zusätzliche Verhütungsmethode (siehe Barriere-Methoden) als Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft angewendet werden; bei Erbrechen und/oder Durchfall bzw. bei Einnahme von Antibiotika ebenso.

Die Pille kann Menstruationsbeschwerden, PMS (Prämenstruale Symptome) und Akneprobleme mildern. Für Frauen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen (z. B. Bluthochdruck, Neigung zu Thrombose, Diabetes) ist die Pille als Verhütungsmittel nicht geeignet. Sie sollte daher nur nach ärztlicher Untersuchung und Beratung eingenommen werden.

Nebeneffekte der Pille sind möglicherweise Kopfschmerzen, Brustspannen, Gewichtszunahme oder Libidoverlust. Dies ist jedoch von Frau zu Frau verschieden. Während der Stillzeit sollte die Pille nicht eingenommen werden.

Die Mini-Pille, auch Gestagen-Pille genannt,  enthält nur das Hormon Gestagen. Dadurch wird zwar der Eisprung nicht unterdrückt, jedoch wird der Gebärmutterhalsschleim verdichtet und der Schleimhautaufbau in der Gebärmutter reduziert. Auf diese Weise kann keine Befruchtung bzw. Einnistung der Eizelle stattfinden. Bei der Mini-Pille ist die korrekte Einnahme zum Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft sehr wichtig – jeden Tag, ohne Unterbrechung und immer zur selben Zeit. Schon 3 Stunden nach dieser Zeit ist die Wirksamkeit als Verhütungsmittel gefährdet. Wird die rechtzeitige Einnahme versäumt, muss eine zusätzliche Verhütungsmethode (siehe Barriere-Methoden) angewendet werden; bei Erbrechen und/oder Durchfall bzw. bei Einnahme von Antibiotika ebenso.

Die Mini-Pille kann Menstruationsbeschwerden lindern. Möglicherweise kommt es unter Einnahme der Mini-Pille aber auch zu unregelmäßigen Schmierblutungen oder die Menstruation hört ganz auf. Dies ist von Frau zu Frau verschieden. Die Verhütung mittels Mini-Pille ist auch geeignet für Frauen über 35, Raucherinnen und während der Stillzeit.

Beim Langzyklus wird die Pille, eine Hormonkombination aus Östrogen und Gestagen, mehrere Monate hindurch ohne Pause eingenommen. Während der kontinuierlichen Pilleneinnahme kommt es zu keiner Blutung, der Hormonspiegel bleibt im Gegensatz zu herkömmlichen Pillen konstant. Dadurch können Krämpfe, Kopfschmerzen oder ein Spannungsgefühl in der Brust verhindert oder reduziert werden.

Zu Beginn des Langzyklus kann es zu Zwischenblutungen kommen. Danach sollten diese jedoch aufhören.

Nach mehreren Monaten kann eine leichte Blutung eintreten. Dies ist ein Zeichen für eine einwöchige Pillenpause, um danach wieder mit einem neuen Langzyklus zu beginnen.

Diese Methode reduziert die Anzahl der Blutungen auf 2-3 pro Jahr.

Wie bei allen kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln wird Raucherinnen wegen der erhöhten Thrombosegefahr von der Einnahme östrogenhaltiger Pillen abgeraten.

Der Verhütungsring ist ein ca. 3mm dünner, biegsamer Kunststoffring, der in die Scheide – ähnlich einem Tampon – eingelegt wird und dort für 3 Wochen verbleibt. Nach 7 Tagen Pause, in denen die Menstruation einsetzt, wird ein neuer Ring eingelegt. Es gibt eigene Apps, die nach 3 Wochen daran erinnern, den Ring zu wechseln.

Der Ring wirkt als Verhütungsmittel ähnlich wie die Pille und enthält die Hormone Östrogen und Gestagen. Diese Hormone werden in kleinen Mengen kontinuierlich über die Schleimhaut der Scheide freigesetzt und verhindern so den Eisprung. Da er in der Vagina getragen wird, kann es aufgrund der lokalen Hormoneinwirkung zu verstärkter Scheidensekretion kommen. Dies ist von Frau zu Frau verschieden. Andererseits wird die verhütende Wirkung bei Erbrechen und/oder Durchfall nicht beeinträchtigt.

Der Ring ist im Normalfall beim Geschlechtsverkehr nicht zu spüren, kann aber für maximal 3 Stunden herausgenommen werden.

Der Verhütungsring (auch Vaginalring genannt) kann Menstruationsbeschwerden und PMS (Prämenstruale Symptome) mildern. Für Frauen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen (z. B. Bluthochdruck, Neigung zur Thrombose, Diabetes) ist der Ring nicht geeignet. Er sollte daher nur nach ärztlicher Untersuchung und Beratung verwendet werden.

Nebeneffekte sind möglicherweise Kopfschmerzen, Brustspannen, Gewichtszunahme oder Libidoverlust. Dies ist jedoch von Frau zu Frau verschieden. Während der Stillzeit sollte der Verütungsring nicht verwendet werden.

Auch das Verhütungspflaster beruht auf dem Wirkprinzip der Pille. Es gibt in kleinen Mengen die Hormone Östrogen und Gestagen über die Haut in den Blutkreislauf ab. Dadurch wird der Eisprung verhindert. Pro Zyklus werden 3 Pflaster verwendet. Das erste Pflaster wird am ersten Tag der Regelblutung für 7 Tage aufgeklebt und immer am gleichen Wochentag durch ein neues Pflaster ersetzt. Nach 3 Wochen, also 3 Pflastern folgt eine Woche ohne Pflaster, in der die Monatsblutung einsetzt.

Das Verhütungspflaster ist dünn, hautfarben, kaum größer als eine Briefmarke und kann an verschiedenen Stellen des Körpers aufgeklebt werden. Am besten eignen sich der äußere Oberarm, der Bauch oder das Gesäß. Dabei ist wichtig, dass die Haut sauber, trocken und fettfrei ist.

Abgelöste oder vergessene Pflaster müssen innerhalb von 24 Stunden nachgeklebt werden. Außerhalb dieses Zeitfensters ist die Wirksamkeit gefährdet und es muss eine zusätzliche Verhütungsmethode (siehe Barriere-Methoden) angewendet werden.

Das Verhütungspflaster wirkt auch bei Erbrechen und/oder Durchfall. Es kann Menstruationsbeschwerden oder PMS (Prämenstruale Symptome) mildern. Für Frauen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen (z. B. Bluthochdruck, Neigung zur Thrombose, Diabetes) ist das Pflaster nicht geeignet. Es sollte daher nur nach ärztlicher Untersuchung und Beratung verwendet werden.

Nebeneffekte sind möglicherweise Kopfschmerzen, Brustspannen, Gewichtszunahme oder Libidoverlust. Dies ist jedoch von Frau zu Frau verschieden.

Duschen, Baden und Sport haben keinerlei Einfluss auf die verhütende Wirkung. Stark übergewichtige Frauen sollten das Verhütungspflaster allerdings nicht verwenden, da die Wirkung beeinträchtigt wird. Während der Stillzeit sollte das Verhütungspflaster ebenfalls nicht verwendet werden.

Hier handelt es sich um ein streichholzgroßes weiches Kunststoff-Stäbchen, das von einer Ärztin/einem Arzt unter die Haut im Oberarm eingesetzt (implantiert, daher auch der Name Implantat) wird. Das Einsetzen des Verhütungsstäbchens dauert nur wenige Minuten und erfolgt unter lokaler Betäubung während der Regelblutung. Die Schutzwirkung tritt sofort ein. Das Implantat gibt gleichmäßig das Hormon Gestagen ab (Verhinderung des Eisprungs, der Einnistung einer Eizelle und der Befruchtung) und schützt bis zu 3 Jahre vor einer Schwangerschaft.

Für Frauen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen (z. B. Neigung zur Thrombose, schwere Lebererkrankung) ist das Verhütungsstäbchen nicht geeignet.
Es kann jedoch Menstruationsbeschwerden lindern. Möglicherweise kommt es unter Verwendung des Implantats aber auch zu unregelmäßigen Schmierblutungen oder die Menstruation hört ganz auf. Dies ist von Frau zu Frau verschieden.

Um die Verträglichkeit dieses Verhütungsmittels vorab zu testen, kann für einige Monate eine östrogenfreie Pille (siehe Mini-Pille) eingenommen werden, da die Nebenwirkungen ähnlich sind.

Das Implantat ist auch geeignet für Frauen über 35, Raucherinnen und während der Stillzeit.

Diese Hormoninjektion bewirkt eine langsame Ausschüttung von Gestagen in den Körper und verhindert so den Eisprung für 3 Monate. Die erste Spritze erfolgt während der ersten 5 Tage nach Einsetzen der Regelblutung entweder in einen Muskel der Hüfte oder des Oberarms. Die verhütende Wirkung dieser Verhütungsmethode setzt sofort ein.

Um einen ausreichenden Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft zu bieten, muss die Spritze regelmäßig alle 3 Monate verabreicht werden.

Sie kann Menstruationsbeschwerden lindern. Möglicherweise kommt es unter Verwendung der 3-Monatsspritze aber auch zu unregelmäßigen Schmierblutungen oder die Menstruation hört ganz auf. Dies kann auch nach Ende der Anwendung für einen längeren Zeitraum fortbestehen und ist von Frau zu Frau verschieden.

Für Frauen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen (z. B. Neigung zur Thrombose, schwere Lebererkrankung, Diabetes) ist die 3-Monats-Spritze nicht geeignet. Sie kann jedoch während der Stillzeit verabreicht werden.

Intrauterin Verhütungsmethoden

Die hier genannten Verhütungsmethoden werden von einer Gynäkologin/einem Gynäkologen in die Gebärmutter (= Uterus – daher auch die Bezeichnung „Intra-Uterin-Methoden“) der Frau eingesetzt und entfalten so ihre empfängnisverhütende Wirkung.

Der besondere Vorteil dieser Verhütungsmethoden liegt auch hier darin, dass man nicht an die tägliche Einnahme denken muss.

Für Frauen, für die eine Verhütung auf hormoneller Basis – aus unterschiedlichsten Gründen – nicht in Betracht kommt, sind kupferhältige Verhütungsmethoden (Kupferspirale, Kupferkette) eine sichere Alternative.

Intrauterine Verhütungsmittel sind in Österreich nur gegen Vorlage eines Rezeptes, das nach einer gynäkologischen Untersuchung bzw. im Rahmen der regelmäßigen Kontrolluntersuchung (ein- bis zweimal jährlich) von einer Ärztin/einem Arzt ausgestellt wurde – in Apotheken erhältlich.

Sämtliche Verhütungsmittel sind privat zu bezahlen, die Krankenkassen übernehmen keine Kosten, auch nicht anteilig.

Die Kupferspirale ist ein kleines – spiralförmig mit Kupferdraht umwickeltes (daher auch die Bezeichnung „Kupferspirale“) – Kunststoff-Stäbchen in T-Form. Kupfer setzt die Beweglichkeit der Spermien herab und erschwert dadurch die Befruchtung. Außerdem verhindert die Spirale die Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter.

Diese Form der Verhütung greift nicht in den weiblichen Hormonhaushalt ein.

Die Spirale wird – am besten während der ersten Tage der Monatsblutung – von einer Gynäkologin/einem Gynäkologen in die Gebärmutter eingelegt. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten und kann auch unter lokaler Betäubung erfolgen. Die Ärztin/der Arzt zeigt auch, wie man den Rückhol-Faden der Spirale überprüft. Die verhütende Wirkung setzt sofort ein.

Die Spirale verbleibt bis zu 5 Jahre im Körper. Man spürt sie nicht und sie stört auch nicht beim Sex. Möglicherweise kommt es unter Verwendung der Kupferspirale zu unregelmäßigen Schmierblutungen oder Menstruationsbeschwerden können verstärkt werden. Dies ist von Frau zu Frau verschieden.

Da es verschiedene Spiralengrößen gibt, kann die Kupferspirale von Frauen aller Altersstufen angewendet werden, unabhängig davon, ob schon Kinder geboren wurden oder nicht. Sie sollte jedoch nicht bei häufigen Unterleibsentzündungen eingesetzt werden.

Die Kupferspirale ist auch geeignet für Frauen über 35, Raucherinnen und während der Stillzeit.

Die Hormonspirale ist ein Kunststoff-Stäbchen in T-Form, welches als Träger für das Hormon Gestagen dient. Dieses wird in sehr kleiner Menge kontinuierlich in die Gebärmutter abgegeben. Dadurch wird zwar der Eisprung nicht unterdrückt, jedoch wird der Gebärmutterhalsschleim verdickt, sodass Spermien nicht in die Gebärmutter vordringen können bzw. in ihrer Funktion gehemmt werden. So wird die Befruchtung der Eizelle und eine Schwangerschaft verhindert.

Die Hormonspirale wird – am besten während der ersten Tage der Monatsblutung – von einer Gynäkologin/einem Gynäkologen auf Wunsch auch unter lokaler Betäubung in die Gebärmutter eingelegt. Die verhütende Wirkung setzt sofort ein. Der Wirkzeitraum beträgt bis zu 5 Jahre.

Die Hormonspirale eignet sich durch die lokale Hormonwirkung besonders für Frauen mit extrem starken Regelblutungen; diese werden dadurch schwächer, kürzer und weniger schmerzhaft.

Unregelmäßige Schmierblutungen nach dem Legen der Spirale sind möglich. Mit der Zeit kann die Regel auch ganz ausbleiben.

Da es verschiedene Spiralengrößen gibt, kann die Hormonspirale von Frauen aller Altersstufen angewendet werden, unabhängig davon, ob schon Kinder geboren wurden oder nicht. Für Frauen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen (z. B. Lebererkrankungen, bestimmte Herzerkrankungen, häufige Unterleibsentzündungen) ist die Hormonspirale nicht geeignet. Sie ist jedoch geeignet während der Stillzeit.

Die Gynefix® Verhütungskette besteht aus einem ca. zwei Zentimeter langen Kunststofffaden, an dessen Ende kleine Kupferzylinder fixiert sind. Die abgegebenen Kupferionen inaktivieren die Spermien und verhindern so die Befruchtung der Eizelle. Da die Kette flexibel ist, passt sie sich gut an die Gebärmutter an.

Die Verhütungskette ist eine sehr sichere Verhütungsmethode, die über fünf Jahre wirkt. Sie ist auch für ganz junge Frauen geeignet, deren Gebärmutter noch nicht die volle Größe erreicht hat.

Die Verhütungskette wird von der Gynäkologin/dem Gynäkologen mit einem dünnen Einführungsrohr durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle geschoben und an deren oberem Ende fixiert. Bei Frauen, die noch nicht geboren haben, muss der Gebärmutterhals dafür eventuell etwas gedehnt werden.

Das Einsetzen der Kupferkette erfolgt unter lokaler Betäubung. Nach dem Einsetzen wird mittels Ultraschall überprüft, ob sie an der richtigen Stelle sitzt und gut verankert ist.

Barriere Verhütungsmethoden

Diese Verhütungsmethoden haben gemeinsam, dass das Sperma durch eine mechanische Barriere daran gehindert wird, in die Scheide bzw. in die Gebärmutter zu gelangen. Das Kondom ist nicht nur eine bewährte Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu vermeiden, sondern bietet darüber hinaus auch Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen wie Hepatitis oder HIV.

 

Speziell bei häufigem PartnerInnenwechsel schützt das Kondom im beiderseitigen Interesse – nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft. Mit dem Kondom ist es auch dem Mann möglich, eigeninitiativ die Verantwortung für die Verhütung zu übernehmen.

 

Das Diaphragma bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen und HIV.

Das Diaphragma wird auch Scheidenpessar, Muttermund- oder Portiokappe genannt.

Das Diaphragma ist eine – mehrmals verwendbare – kreisförmige Gummikappe von 6 bis 8 cm Durchmesser, die maximal zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr in der Scheide über dem Muttermund platziert wird. So bildet es eine Schranke, die das Sperma daran hindert, in die Gebärmutter vorzudringen.

Das Diaphragma wird zusammen mit einer spermiziden (samenabtötenden) Creme verwendet. Es wird nach dem Geschlechtsverkehr wieder entfernt – um optimalen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft zu gewährleisten, allerdings frühestens nach Ablauf von 6 Stunden. Bei nochmaligem Geschlechtsverkehr während dieser Zeit muss erneut spermizide Creme zur sicheren Verhütung benutzt werden.

Das Diaphragma gibt es in Einheitsgrößen oder wird von einer Gynäkologin/einem Gynäkologen an die Größe der Scheide angepasst, sodass es weder zu klein ist noch beim Geschlechtsverkehr stören kann. Für die höchstmögliche Sicherheit ist die richtige Anwendung wichtig.

Vorsicht: Die spermizide Creme kann Reizungen und allergische Reaktionen hervorrufen.

Das Kondom ist eine hauchdünne Hülle (meist aus Latex), die beim Geschlechtsverkehr – bevor das steife Glied erstmals die Scheide berührt – über den erigierten Penis abgerollt wird. Die Samenflüssigkeit wird in einem Reservoir an der Spitze des Kondoms aufgefangen und kann so nicht mehr in die Scheide gelangen.

Wichtig ist, nach der Ejakulation das Kondom am Penisansatz festzuhalten und das Glied aus der Scheide zu ziehen, bevor die Erektion nachlässt. Auch eine geringe Menge an Sperma, die an den Scheideneingang gelangt, könnte sonst zu einer ungewollten Schwangerschaft oder zur Übertragung einer Krankheit führen.

Kondome können in jedem Drogeriemarkt und in jeder Apotheke gekauft werden. Sie werden in verschiedenen Größen und Ausführungen (auch latexfrei) angeboten. Kondome sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten nie mit ölhaltigen Substanzen wie Vaseline®, Schaumzäpfchen oder spermiziden (samenabtötenden) Gels verwendet werden, weil diese das Material beschädigen können.

Nur Kondome mit Gütesiegel und „CE“-Kennzeichnung auf der Packung bieten ausreichenden Schutz. Ebenso ist die richtige Lagerung und die Beachtung des Ablaufdatums wichtig. Kondome aus Automaten könnten durch Temperaturschwankungen möglicherweise Schaden genommen haben oder sogar abgelaufen sein und bieten möglicher Weise keinen ausreichenden Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft oder sexuell übertragbaren Krankheiten.

Übrigens: Holen Sie sich Ihr Gratiskondom bei pro:woman!

Sterilisation der Frau

Die Sterilisation der Frau (Tubenligatur) ist – wie auch die des Mannes (Vasektomie) – eine dauerhafte Verhütungsmethode.

In einem kurzen operativen Eingriff werden die Eileiter unterbunden. Dadurch wird ein Zusammentreffen von Eizelle und Samenfäden verhindert, sodass keine Befruchtung mehr stattfinden kann. Die Sterilisation der Frau ist – wie auch die Vasektomie – eine sehr sichere Methode der Verhütung, um ein unbeschwertes – von der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft befreites – Sexualleben genießen zu können.

 

Die Sterilisation bietet sich als ideales Verhütungsmittel vor allem für Paare oder Frauen an, die bereits Kinder haben, aber auch für jene, die grundsätzlich keine wollen. Oft ist auch die gesundheitliche Belastung der Frau durch die langjährige Anwendung von hormonellen Verhütungsmethoden der Grund sich für eine Sterilisation zu entscheiden.

Nach Vollendung des 25. Lebensjahres ist jede Frau berechtigt, eine Sterilisation an sich vornehmen zu lassen. Das Einverständnis anderer Personen – auch jenes des Partners/Ehemannes – ist dazu nicht erforderlich. Frauen unter 25 Jahren ist eine Sterilisation gesetzlich untersagt.

Die Sterilisation der Frau ist – wie auch die Vasektomie – eine endgültige Maßnahme der Verhütung. Eine Rückoperation ist grundsätzlich möglich, verspricht jedoch nur in ca. 30% der Fälle Erfolg.

Der Entschluss zu einer Sterilisation sollte daher nur nach reiflicher Überlegung erfolgen.

Umfassende Beratung ermöglicht es, die individuell richtige Entscheidung zu treffen. Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie die ExpertInnen im pro:woman Ambulatorium / Zentrum für Vasektomie stehen Ihnen mit ihrer langjährigen Erfahrung in allen Fragen der Verhütung gerne zur Verfügung.

Die Sterilisation der Frau erfolgt durch Tubenligatur, d.h. durch Unterbindung (Ligatur) der Eileiter (Tuben). Diese sind dann nicht mehr durchgängig.

Auch nach der Sterilisation reift weiterhin – abwechselnd in einem der beiden Eierstöcke – ein Ei heran und wird nach dem Eisprung vom dazugehörigen Eileiter aufgenommen. Gelangt Sperma von der Scheide durch die Gebärmutter in den Eileiter, so wird es an der Verschlussstelle abgefangen. Eizelle und Samenfäden können sich nicht mehr treffen und vereinigen. Dadurch kann keine Befruchtung der Eizelle stattfinden und keine Schwangerschaft entstehen. Die Spermien und das Ei werden im Eileiter aufgelöst und von der Eileiterschleimhaut aufgenommen (resorbiert).

Hormonhaushalt und Menstruation
Auf den Hormonhaushalt im weiblichen Körper und auf den Monatszyklus hat die Sterilisation keinen Einfluss. Die Frau hat weiterhin ihre normale Monatsblutung. Wurde vor der Sterilisation über längere Zeit hormonell verhütet, kann die Menstruation unregelmäßig bzw. mit Krämpfen und/oder stärkeren Blutungen auftreten. Dies liegt dann nicht an der Sterilisation, sondern daran, dass die hormonelle Verhütung abgesetzt wurde und der weibliche Körper zum natürlich gesteuerten Zyklus zurückkehrt.

Nach dem Eingriff kommt es zu keiner hormonell bedingten Gewichtszunahme und der Wechsel tritt nicht früher als normal ein. Ebensowenig hat die Sterilisation einen Einfluss auf das Lustgefühl und die Liebesfähigkeit. Im Gegenteil: Da die Angst vor einer Schwangerschaft entfällt, können Sie Ihre Sexualität spontaner und befreiter genießen als zuvor. Und mit Ihnen auch Ihr Partner.

Die sogenannte laparoskopische Sterilisation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert nur rund 15 bis 20 Minuten. Die Operation erfordert nur einen ganz kleinen Schnitt (ca. 1 cm), der in der Nabelgrube gesetzt wird. Zuerst wird die Bauchdecke durch Einblasen von Gas etwas angehoben, dann ein röhrenförmiges optisches Instrument – das Laparoskop – eingeführt, durch das die Ärztin/der Arzt in den Bauchraum sehen kann. Die Eileiter sind auf diese Weise leicht zu finden und werden mit sogenannten Filshie-Clipsen (winzige Clipse aus Titan und Silikon, die nicht spürbar, extrem haltbar, verlässlich und allergiefrei sind) verschlossen. Nachdem das Gas wieder entwichen ist und die Bauchdecke sich gesenkt hat, wird der kleine Schnitt durch eine Naht geschlossen. Die Operationsnarbe ist nach dem Abheilen kaum sichtbar.

Im Normalfall kann man nach einer Ruhepause von ca. 5 Stunden wieder nach Hause gehen und ist nach einer kurzen Erholungsphase wieder fit.
Übrigens: Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) ist aus operativer Sicht einfacher als die Sterilisation der Frau. (siehe pro:man)

Mit dem operativen Eingriff tritt sofort Unfruchtbarkeit ein. Die Sterilisation der Frau ist neben der Vasektomie (Sterilisation des Mannes) die sicherste aller Verhütungsmethoden. Nur äußerst selten – in ca. 3 von 1.000 Fällen – kann es trotz technisch einwandfrei durchgeführter Operation zu einer spontanen Öffnung der Eileiter kommen. Eine Schwangerschaft ist dann nicht mehr gänzlich auszuschließen. Ob die Eileiter wieder durchgängig sind kann bei Bedarf durch ein sog. Eileiterröntgen oder durch eine Eileiter-Ultraschalluntersuchung mit Kontrastmitteln festgestellt werden.

Bei pro:woman stehen Ihnen ExpertInnen mit langjähriger Erfahrung und mehreren Tausend erfolgreich durchgeführten Tubenligaturen zur Verfügung.

Ausschlussgründe für die Operation in unserem Ambulatorium sind:
Gewebeverwachsungen im Bauch infolge einer vorangegangenen Bauchoperation (z.B. Kaiserschnitt mit Längsschnitt, Eileiterschwangerschaft, Nabelbruch, Darmoperation, Bauchdeckenstraffung etc.), aber auch eine chronische Eierstock- oder Bauchfellentzündung sowie ein erhöhter BMI (Body-Maß-Index).

In diesen Fällen kommt eine laparoskopische Sterilisation mit tageklinischem Aufenthalt nicht in Betracht.

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Ungeeignete Methoden

Die hier genannten „Methoden“ sind als Verhütungsmittel völlig ungeeignet!

Coitus interruptus

Beim Coitus interruptus (lat. coitus „Geschlechtsverkehr“ und interruptus „unterbrochen“) verhütet der Mann indem er den erigierten Penis aus der Scheide der Frau zieht, bevor es zum Samenerguss kommt.

Die oft auch als „Aufpassen“ genannte Verhütungsmethode funktioniert deswegen nicht, weil schon vor dem Samenerguss Samenzellen in die Scheide gelangen können und es so zu einer Befruchtung kommen kann.

Chemische Verhütungsmittel

Unter chemischen Verhütungsmitteln versteht man Zäpfchen, Cremen oder Tabletten, die ein paar Minuten vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt werden, damit sie ihre verhütende Wirkung entfalten können. Die meisten chemischen Verhütungsmittel enthalten verschiedene Substanzen, wie etwa Spermizide (samenabtötende Substanzen) und/oder Milch- und Zitronensäure, die in Kombination ihre samenabtötende Wirkung entfalten und somit der Verhütung dienen sollen.

 

Die Tabletten, Zäpfchen oder Cremen schmelzen durch die Körperwärme und verwandeln sich in der Scheide zu einer dickflüssigen Masse, die eine Barriere für die Spermien bildet. Die Wirkung hält allerdings nur für einen Samenerguss.

Nach dem Einführen der Mittel kann ein leichtes Brennen oder ein Wärmegefühl zu spüren sein, da es zu einer Reizung der Schleimhaut kommen kann. Es kann auch sein, dass der Partner ein leichtes Brennen am Penis spürt. Oft steigt auch die Anfälligkeit für eine Scheideninfektion.

Chemische Verhütungsmittel sollten nicht gemeinsam mit Kondomen verwendet werden, da diese das Material des Kondoms beschädigen können. Alleine angewendet, bieten chemische Methoden jedoch nicht ausreichenden Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Stillen

Beim Stillen wird im Körper der Frau das Hormon Prolaktin gebildet, das die Reifung einer Eizelle und somit den Eisprung verhindern soll.

Bei geringen Stillabständen und Ausbleiben der Regelblutung besteht ein gewisser Schutz, jedoch ist Stillen keine zuverlässige Möglichkeit, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

Kalender methode

Bei dieser Verhütungsmethode wird über längere Zeit die Länge des weiblichen Zyklus beobachtet und notiert. Daraus wird ein Durchschnittswert errechnet, anhand dessen die wahrscheinlich fruchtbaren Tage bestimmt werden sollen.

Aufgrund der hohen Versagerquote ist diese Methode (auch Knaus-Ogino-Methode genannt) nicht für Verhütung geeignet und bietet keinen ausreichenden Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Natürliche Familienplanung (NFP)

Bei der natürlichen Familienplanung geht es zumeist darum, anhand bestimmter Anzeichen wie Körpertemperatur oder Veränderung des Gebärmutterschleims festzustellen, wann bei der Frau der Eisprung stattfindet. Die Aufzeichnung dieser Merkmale kann auch mit Hilfe von speziellen Apps, Computern oder Mikroskopen erfolgen. Auf diese Weise können die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage des weiblichen Zyklus bestimmt werden. An den fruchtbaren Tagen muss entweder auf Geschlechtsverkehr verzichtet oder eine Barriere-Methode zur Verhütung eingesetzt werden. Die natürlichen Methoden der Empfängnisverhütung setzen einen regelmäßigen Menstruationszyklus der Frau voraus; die Überlebensdauer der Spermien (besonders während der Zeit des Eisprungs) ist ebenfalls zu berücksichtigen.

 

Stress, Krankheit, Medikamente oder hormonelle Veränderungen können die Sicherheit natürlicher Methoden beeinträchtigen.

 

Natürliche Methoden der Empfängnisverhütung sind nur für disziplinierte Paare geeignet. Wenn sie nicht äußerst exakt angewendet werden, ist die Versagerquote sehr hoch.

Notfallverhütung

Nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr gibt es noch zwei Möglichkeiten, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.
Sie können entweder die sog. Pille danach einnehmen oder sich eine sog. „Spirale danach“ legen lassen.

Die „Pille danach“ verzögert bzw. unterdrückt den Eisprung, sodass eine Befruchtung erst gar nicht stattfinden kann. So kann eine ungewollte Schwangerschaft auch noch nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr verhindert werden. Es gibt zwei verschiedene Präparate, die je nach enthaltenem Wirkstoff 72 bzw. 120 Stunden nach ungeschützem Geschlechtsverkehr eingenommen werden.

Die 72-Stunden-Pille danach enthält das Sexualhormon Levenorgestrel. Ein neueres Präparat der Pille danach (ellaOne®) enthält den Wirkstoff Ulipristalacetat und hemmt bzw. verzögert ebenfalls den Eisprung, wobei dieses Medikament auch noch bis zu 120 Stunden (5 Tage) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden kann.

Beide Pillen sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich.

Egal welche Pille danach Sie einnehmen: Je weniger Zeit zwischen dem Geschlechtsverkehr und der Einnahme der Pille danach verstreicht, desto wirksamer ist diese Methode der Notfallverhütung.

Mögliche Nebenwirkungen der Pille danach sind Kopfschmerzen, Brustspannen, Übelkeit oder Erbrechen. Für den Rest des Zyklus sollte in jedem Fall zusätzlich verhütet werden (siehe Barriere-Methoden). Eine mehrmalige Einnahme der Pille danach innerhalb eines Monatszyklus ist nicht empfohlen.

Die nächste Regelblutung kann etwas verzögert eintreten. Sollte die Blutung nicht einsetzen oder Anzeichen einer Schwangerschaft auftreten, sollte ein Schwangerschaftstest gemacht werden. Hat der Eisprung bereits vor der Einnahme der Pille danach stattgefunden, hat diese keine Wirkung. Eine bereits bestehende Schwangerschaft wird durch die Einnahme der Pille danach nicht beeinflusst oder abgebrochen!

Manche klinische Studien haben gezeigt, dass die empfängnisverhütende Wirkung der Pille danach bei Frauen mit einem BMI (Body-Maß-Index) größer 35 reduziert war.

Die Kupferspirale (siehe Kupferspirale) kann bis zu 5 Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr in die Gebärmutter eingelegt werden, um die Einnistung einer möglicherweise befruchteten Eizelle und somit eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

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Gerne beraten wir Sie zu allen Verhütungsmethoden und ermitteln gemeinsam mit Ihnen im Gespräch, welche Methode die Richtige für Sie sein könnte.

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